Deutschland 2018. Geflüchtete in aller Munde. Alle reden über sie, dass es nur noch die Wenigsten über die immer gefährlicheren Routen bis nach Mitteleuropa schaffen, wird dabei gerne ausgeklammert.
Zivile Seenotrettung ist nun endgültig unmöglich gemacht, die Türkei erneut als „Partnerstaat“ finanziell unterstützt, um Migration so unmöglich wie möglich zu machen. Die Festung Europa renoviert ihre Mauern.

Und wir sehen uns einem Diskurs ausgesetzt, der vor Falschheit nur so strotzt. In diesem Klima möchten wir mit Menschen über diese perfiden Maschinerien ins Gespräch kommen, die direkt von dieser Unmenschlichkeit betoffen sind. Statt sich dem deutschen Normalzustand anzuschließen und mit gefühlsmäßigen Argumenten um sich zu werfen, laden wir euch herzlich ein sich, gemeinsam mit unserem Gast, mit den Tatsachen und Folgen der deutschen Asylpolitik auseinander zu setzen.

Deutschland und vor allem Bayern schieben verstärkt nach Afghanistan ab, obwohl der Bürgerkrieg dort immer schlimmer wird.
Der Journalist Ramin Mohabat berichtet über die aktuelle Situation in seinem Herkunftsland, die Angst der Geflüchteten in Deutschland und ihren Protest gegen die deutsche Asylpolitik.

20.07., 20 Uhr in der Kulturkneipe Sabot