Kein rechter Terror neben dem NSU? Nazistrukturen in Remagen und Mittelrhein

15.11., 19 Uhr in der Kulturkneipe Sabot

Jährlich treffen sich im November Kader militanter Neonazistrukturen in Remagen, um dort einen Trauermarsch abzuhalten. Am 18.11. wollen sie zum mittlerweile neunten Mal ihre revisionistische Geschichtsdeutung auf die Straße tragen, nach welcher die Deutschen die eigentlichen Opfer des zweiten Weltkriegs gewesen seien. Neben der Propagierung ihrer NS-Verherrlichung und der Verharmlosung des Holocaust dient das jährliche Event auch als ein „Meet and Greet“ der regionalen und bundesdeutschen Neonaziszene und rechtsterroristischer Akteur*innen. Diese Strukturen möchte der Vortrag aufzeigen und hierdurch deutlich machen, wie wichtig es ist, sich aktiv gegen den Trauermarsch zu stellen.

Infos zu den diesjährigen Gegenaktionen in Remagen wird es bei der Veranstaltung geben und sind auch unter NS Verherrlichung stoppen zu finden.

Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der Themenreihe „‚Taten statt Worte‘ – Rechter Terror in Deutschland“. Diese wird in den nächsten Monaten das Phänomen Rechtsterrorismus, den NSU-Komplex und militanten Neonazismus aus verschiedenen Perspektiven beleuchten sowie Raum zur Diskussion geben.