12 hours ago

Kritische Intervention Wiesbaden

Unsere liebste Stammkneipe, die Kulturkneipe Sabot steht vor der Schließung. Da Aufgeben keine Option ist, wird ums Weitermachen gekämpft und eine neue Räumlichkeit gesucht. ...

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United against Repression - Solidarität mit den vier Wiesbadener Antifaschist*innen

Am vergangenen Donnerstag, den 14.11.19, standen vier Antifaschist*innen vor dem Wiesbadener Amtgericht. Sie sollten sich für die Störung einer AfD-Veranstaltung im Hilde-Müller-Haus Anfang Januar 2018 verantworten. Alle vier wurden schuldig gesprochen und sehen sich nun einer finanziellen Last von mehreren tausend Euro ausgesetzt.

Als wäre der Schuldspruch nicht schon schlimm genug, offenbarten Staatsanwältin und Richter eklatante Wissenslücken. Ihr Tenor: Man müsse in einem demokratischen Diskurs auch andere Meinungen aushalten können. Dass die AfD aber gar nicht an einem Diskurs interessiert ist, sondern darauf abzielt, eben jenen zu verunmöglichen, kam ihnen nicht in den Sinn. Von einer in den letzten Monaten und Jahren angesichts des Erstarkens faschistischer Bewegungen, der verbalen Enthemmung und Verschiebung des Feldes des Sagbaren sowie eines virulenten Rechtsterrorismus viel beschworenen "wehrhaften Demokratie" war indes kaum die Rede.

Für uns ist klar: Faschismus ist keine Meinung. Widerstand gegen die AfD ist notwendig und legitim!

Wir lassen daher niemanden allein. In den kommenden Wochen wird es einige Möglichkeiten geben, die vier Antifaschist*innen zu unterstützen, seien es Soli-Veranstaltungen oder Spendendosen an verschiedenen Orten und Infoständen. Haltet Augen und Ohren offen! Wer direkt etwas spenden möchte, kann dies über folgendes Spendenkonto tun:

Rote Hilfe e.V. – Ortsgruppen Wiesbaden
IBAN: DE39 4306 0967 4007 2383 14
BIC: GENODEM1GLS
Verwendungszweck: Prozesshilfe Hilde Müller Haus Januar 2018

Weitere Hintergründe: wiesbadengegenrechts.blogsport.de/2019/11/01/prozess-gegen-4-antifaschistinnen-am-14-november-201...
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Am kommenden Donnerstag, den 14.11.2019, findet im Amtsgericht Wiesbaden ein Prozess gegen vier Antifaschist*innen statt. Auch wir rufen zur solidarischen Prozessbeobachtung ab 09:00 Uhr in Saal 0.003 auf. Hintergründe zum Prozess in der Pressemitteilung:
wiesbadengegenrechts.blogsport.de/2019/11/01/prozess-gegen-4-antifaschistinnen-am-14-november-201...
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"Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen: darin liegt der Kern dessen, was wir zu sagen haben." - Primo Levi

In Gedenken an die Novemberpogrome vom 09. November 1938. Gegen jeden Antisemitismus!
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Die heutige AustauschBar fällt leider aus. Ihr könnt euch aber schon einmal auf nächsten Monat gefasst machen! ...

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3 weeks ago

Kritische Intervention Wiesbaden

Vor knapp zwei Wochen haben laut AKS Wiesbaden-RheinMain Mitglieder der JN, der Jugendorganisation der NPD, am Rüsselsheimer Campus der Hochschule Rhein-Main angeblich Beutel zum Start des neuen Semesters verteilt. Mit der neuen Kampagne studentenrat.info versucht die JN, vermeintlich harmlos daherkommend Studis anzusprechen. Aufgemacht wie eine rebellische Aktion zeigen die Fotos jedoch ein klägliches Erscheinungsbild: Es sind die immer gleichen, kaum eine Hand voll hessischen JN-Kader, die sich für eine Netzaktion in Szene setzen. Ähnliches ließ sich auch schon bei ihrer vorherigen Kampagne schülersprecher.info beobachten:
www.belltower.news/schuelersprecher-info-die-npd-jugend-und-ihre-selbsternannte-schulhofrebellion...Nazis von der JN haben zum Semesterbeginn an der Hochschule RheinMain Beutel verteilt.
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Wir, die Kritische Intervention Wiesbaden, feiern am 02.10. unser fünfjähriges Jubiläum! Bereits seit dem Sommer 2014 besteht KI:Wi als Anlaufpunkt für an emanzipatorischer, linker Politik Interessierte. Seit dem haben wir gemeinsam, auch mit vielen anderen Gruppen und Aktiven so einiges an Veranstaltungen, Demos, Kundgebungen, Soli-Partys und vieles mehr gestemmt. Doch das soll's noch nicht gewesen sein... Bevor wir uns aber den weiteren, nicht weniger werdenden Herausforderungen stellen, heißt es: Durchatmen und abtanzen! Wir laden Euch herzlich dazu ein, mit uns und den illustren Gästen GrGr, Alle werden fallen, Rolf Bukowski & Skepsis in der Kulturkneipe Sabot zu feiern. ...

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Wir packen nun unsere sieben Sachen und machen uns auf zum FUC - Fragments of Urban Culture • Kreativfabrik Wiesbaden. Dort werden wir nicht nur das ganze Wochenende an unserem Infostand rumlungern und Euch mit ein paar Specials erfreuen. Wir freuen uns auch sehr darüber, die Möglichkeit für Samstag bekommen zu haben, uns inhaltlich einzubringen:

Michael Weiss, Mitarbeiter von NSU-Watch, dem Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum e.V. (apabiz) und der ASP - Agentur für soziale Perspektiven e.V., wird Morgen, am 14.09. ab 14:30 Uhr im Krea-Keller zum Thema "Rechter Terror in Hessen
Wandel und Kontinuitäten von den 70ern bis heute" referieren und mit Euch diskutieren. Spätestens seit der Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke sind rechtsterroristische Strukturen in Hessen wieder in die Wahrnehmung gerückt. Tatsächlich aber gibt es eine lange Historie eben jener Strukturen in Hessen, auch im Rhein-Main-Gebiet. Wir sehen es daher als Notwendigkeit an, sich mit dieser historischen Entwicklung rechten Terrors zu beschäftigen und seine Kontinuitäten, nicht zuletzt als Teil einer antifaschistischen Praxis, öffentlich zu thematisieren.
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2 months ago

Kritische Intervention Wiesbaden

Morgen, am 14.09. wollen erneut die rechten Gelbwesten in Wiesbaden auflaufen. Das Wiesbadener Bündnis gegen Rechts sowie das Wiesbadener Bündnis für Demokratie mobilisieren zu Gegenkundgebungen ab 12:30 Uhr am Wiesbadener Hauptbahnhof. Dass es sich bei den gelben Leiberln lediglich um eine Selbstinszenierung von Personen handelt, deren Verbindungen in die regionale extreme Rechte reichen und die kein Problem damit haben, krude Verschwörungstheorien und rassistische Propaganda zu verbreiten, haben u.a. unsere Freund*innen von rewiu - Recherchegruppe Wiesbaden und Umgebung mehrfach deutlich aufgezeigt: rewiu.noblogs.org/post/category/gelbwesten/.Nicht vergessen. Nächsten Samstag! ...

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In den nächsten Tagen und Wochen stehen einige Termine an. Morgen sind wir mit unserem Infostand beim Ausverkauft! Angst Macht Keinen Lärm 2019 •Schlachthof Wiesbaden. Und schon eine Woche später schlagen wir unsere Zelte beim FUC - Fragments of Urban Culture • Kreativfabrik Wiesbaden auf. Neben einem Besuch an unserem zum Anlass speziell ausgerüsteten Infostand würden wir uns sehr freuen, Euch am Samstag den 14.09., um 14:30 Uhr beim Vortrag "Rechter Terror in Hessen - Wandel und Kontinuitäten von den 70ern bis heute" von Michael Weiss, u.a. Mitarbeiter von NSU-Watch und dem apabiz e.V., im Keller der Kreativfabrik Wiesbaden begrüßen zu dürfen. Weitere Infos und Termine folgen. Stay tuned! ...

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Heute Abend ist wieder AustauschBar. Wir laden alle herzlich ein, ab 19 Uhr in der Kulturkneipe Sabot auf ein Getränk und einen Schnack vorbeizukommen. ...

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5 months ago

Kritische Intervention Wiesbaden

Für aufmerksame Beobachter*innen wenig verwunderlich: Der im Mordfall Walter Lübcke geständige Rechtsterrorist Stephan Ernst war doch nicht bloß ein Einzeltäter. Allein seine politische Sozialisation, sein Vorstrafenregister voller rassistischer Gewalttaten sowie das enge Netz rechtsterroristischer Strukturen in Nordhessen und darüber hinaus machte dies von Beginn an klar.

Nun wurde nicht nur ein Erdversteck mit weiteren Schusswaffen ausgehoben. Auch zwei weitere Personen, die Ernst wohl die Tatwaffe beschafft haben, wurden mittlerweile festgenommen. Markus H. aus Kassel, einer der mutmaßlichen Helfer, wurde bereits 2006 zum NSU-Mord an Halit Yozgat vernommen. Ob dieser Verbindung ist es blanker Hohn, dass die ursprünglich bis 2134 gesperrten NSU-Akten des LfV Hessen nun statt 120 Jahre "nur" noch 30 Jahre, also bis 2044 gesperrt bleiben sollen. NSU-Komplex jetzt auflösen!

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Weitere Infos: www.tagesschau.de/investigativ/panorama/luebcke-verdaechtiger-waffe-101.html

www.deutschlandfunk.de/hessischer-verfassungschutz-geheimakten-zum-nsu-ab-2044.1939.de.html?drn:n...Unterstützer*innen der bundesweiten "Kein Schlussstrich"-Kampagne haben auch in Wiesbaden zum gestrigen Ende des NSU-Prozesses auf das Ausbleiben einer umfassenden Aufklärung des NSU-Komplexes aufmerksam gemacht. Aktensperrung von 120 Jahren, Eingriffe in Ermittlungen zum NSU, in Hessen wird eben jene Aufklärung aktiv verhindert, welche insbesondere die Angehörigen der Mordopfer und Überlebende der Anschläge ersehnen. Für sie ist der NSU-Prozess eine große Enttäuschung: Wie die Opfer ausgesucht wurden, welches rechtsterroristische Netzwerk im NSU steckt und wie die eklatanten Verfehlungen der Verfassungsschutzbehörden zur Ermöglichung der Taten beitrugen, wurde nicht aufgeklärt. Um darauf aufmerksam zu machen und zu unterstreichen, dass mit dem Urteilsspruch kein Schlussstrich unter den NSU-Komplex gezogen werden darf, fand eine Banneraktion vor der hessischen Staatskanzlei statt.

Quelle und weitere Infos: de.indymedia.org/node/22754
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Gleich beginnt unser mittlerweile dritter Stadtrundgang: Verfolgung, Vernichtung und Widerstand. Diesmal geht es auf einer neuen Route darum, die Geschichte Wiesbadens im Nationalsozialismus zu erlaufen. Wer es heute nicht schafft: Am 30.06. habt ihr bei unserem letzten Stadtrundgang im Rahmen des Begleitprogramms zu "Deine Anne" nochmal eine Chance.

Kommenden Dienstag, den 25.06., findet unsere Podiumsdiskussion: Erinnern heisst …? in Kooperation mit der Kreativfabrik Wiesbaden statt. Ab 18 Uhr beginnt die Veranstaltung. Wir freuen uns auf das Podium mit engagierten Menschen vom VVN-BdA Mainz und der Initiative Studierender am IG Farben Campus sowie vom Wiesbadener Stadtarchiv. Es wird u.a. darum gehen, was Erinnerungsarbeit in heutigen Zeiten bedeutet und mit welchen Widersprüchen und Herausforderungen in diesem Kontext umzugehen ist.
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