Wir packen nun unsere sieben Sachen und machen uns auf zum FUC - Fragments of Urban Culture • Kreativfabrik Wiesbaden. Dort werden wir nicht nur das ganze Wochenende an unserem Infostand rumlungern und Euch mit ein paar Specials erfreuen. Wir freuen uns auch sehr darüber, die Möglichkeit für Samstag bekommen zu haben, uns inhaltlich einzubringen:

Michael Weiss, Mitarbeiter von NSU-Watch, dem Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum e.V. (apabiz) und der ASP - Agentur für soziale Perspektiven e.V., wird Morgen, am 14.09. ab 14:30 Uhr im Krea-Keller zum Thema "Rechter Terror in Hessen
Wandel und Kontinuitäten von den 70ern bis heute" referieren und mit Euch diskutieren. Spätestens seit der Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke sind rechtsterroristische Strukturen in Hessen wieder in die Wahrnehmung gerückt. Tatsächlich aber gibt es eine lange Historie eben jener Strukturen in Hessen, auch im Rhein-Main-Gebiet. Wir sehen es daher als Notwendigkeit an, sich mit dieser historischen Entwicklung rechten Terrors zu beschäftigen und seine Kontinuitäten, nicht zuletzt als Teil einer antifaschistischen Praxis, öffentlich zu thematisieren.
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3 days ago

Kritische Intervention Wiesbaden

Morgen, am 14.09. wollen erneut die rechten Gelbwesten in Wiesbaden auflaufen. Das Wiesbadener Bündnis gegen Rechts sowie das Wiesbadener Bündnis für Demokratie mobilisieren zu Gegenkundgebungen ab 12:30 Uhr am Wiesbadener Hauptbahnhof. Dass es sich bei den gelben Leiberln lediglich um eine Selbstinszenierung von Personen handelt, deren Verbindungen in die regionale extreme Rechte reichen und die kein Problem damit haben, krude Verschwörungstheorien und rassistische Propaganda zu verbreiten, haben u.a. unsere Freund*innen von rewiu - Recherchegruppe Wiesbaden und Umgebung mehrfach deutlich aufgezeigt: rewiu.noblogs.org/post/category/gelbwesten/.Nicht vergessen. Nächsten Samstag! ...

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In den nächsten Tagen und Wochen stehen einige Termine an. Morgen sind wir mit unserem Infostand beim Ausverkauft! Angst Macht Keinen Lärm 2019 •Schlachthof Wiesbaden. Und schon eine Woche später schlagen wir unsere Zelte beim FUC - Fragments of Urban Culture • Kreativfabrik Wiesbaden auf. Neben einem Besuch an unserem zum Anlass speziell ausgerüsteten Infostand würden wir uns sehr freuen, Euch am Samstag den 14.09., um 14:30 Uhr beim Vortrag "Rechter Terror in Hessen - Wandel und Kontinuitäten von den 70ern bis heute" von Michael Weiss, u.a. Mitarbeiter von NSU-Watch und dem apabiz e.V., im Keller der Kreativfabrik Wiesbaden begrüßen zu dürfen. Weitere Infos und Termine folgen. Stay tuned! ...

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Heute Abend ist wieder AustauschBar. Wir laden alle herzlich ein, ab 19 Uhr in der Kulturkneipe Sabot auf ein Getränk und einen Schnack vorbeizukommen. ...

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3 months ago

Kritische Intervention Wiesbaden

Für aufmerksame Beobachter*innen wenig verwunderlich: Der im Mordfall Walter Lübcke geständige Rechtsterrorist Stephan Ernst war doch nicht bloß ein Einzeltäter. Allein seine politische Sozialisation, sein Vorstrafenregister voller rassistischer Gewalttaten sowie das enge Netz rechtsterroristischer Strukturen in Nordhessen und darüber hinaus machte dies von Beginn an klar.

Nun wurde nicht nur ein Erdversteck mit weiteren Schusswaffen ausgehoben. Auch zwei weitere Personen, die Ernst wohl die Tatwaffe beschafft haben, wurden mittlerweile festgenommen. Markus H. aus Kassel, einer der mutmaßlichen Helfer, wurde bereits 2006 zum NSU-Mord an Halit Yozgat vernommen. Ob dieser Verbindung ist es blanker Hohn, dass die ursprünglich bis 2134 gesperrten NSU-Akten des LfV Hessen nun statt 120 Jahre "nur" noch 30 Jahre, also bis 2044 gesperrt bleiben sollen. NSU-Komplex jetzt auflösen!

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Weitere Infos: www.tagesschau.de/investigativ/panorama/luebcke-verdaechtiger-waffe-101.html

www.deutschlandfunk.de/hessischer-verfassungschutz-geheimakten-zum-nsu-ab-2044.1939.de.html?drn:n...Unterstützer*innen der bundesweiten "Kein Schlussstrich"-Kampagne haben auch in Wiesbaden zum gestrigen Ende des NSU-Prozesses auf das Ausbleiben einer umfassenden Aufklärung des NSU-Komplexes aufmerksam gemacht. Aktensperrung von 120 Jahren, Eingriffe in Ermittlungen zum NSU, in Hessen wird eben jene Aufklärung aktiv verhindert, welche insbesondere die Angehörigen der Mordopfer und Überlebende der Anschläge ersehnen. Für sie ist der NSU-Prozess eine große Enttäuschung: Wie die Opfer ausgesucht wurden, welches rechtsterroristische Netzwerk im NSU steckt und wie die eklatanten Verfehlungen der Verfassungsschutzbehörden zur Ermöglichung der Taten beitrugen, wurde nicht aufgeklärt. Um darauf aufmerksam zu machen und zu unterstreichen, dass mit dem Urteilsspruch kein Schlussstrich unter den NSU-Komplex gezogen werden darf, fand eine Banneraktion vor der hessischen Staatskanzlei statt.

Quelle und weitere Infos: de.indymedia.org/node/22754
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