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Film: The Truth lies in Rostock

Rechter Terror der 90er und seine Bedeutung für die Gegenwart

Der Dokumentarfilm „The Truth lies in Rostock“ (Die Wahrheit liegt/lügt in Rostock) behandelt die rassistischen Ausschreitungen von Rostock-Lichtenhagen vom 22. bis 26. August 1992, welche sich dieses Jahr zum 25. Mal jährten.

Vortrag: Neues aus dem NSU-Komplex

Ein Blick in den Untersuchungsauschuss in Hessen

Auch sechs Jahre nach der Selbstenttarnung des sogannten
Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) kommen fast wöchentlich immer noch neue Details über den Komplex ans Licht der Öffentlichkeit. Verantwortlich dafür sind neben der Arbeit von Journalist*innen vorallem der NSU-Prozess in München und die parlamentarischen Untersuchungsauschüsse der Länder.

Vortrag: Kein rechter Terror neben dem NSU?

Jährlich treffen sich im November Kader militanter Neonazistrukturen in Remagen, um dort einen Trauermarsch abzuhalten. Am 18.11. wollen sie zum mittlerweile neunten Mal ihre revisionistische Geschichtsdeutung auf die Straße tragen, nach welcher die Deutschen die eigentlichen Opfer des zweiten Weltkriegs gewesen seien. Neben der Propagierung ihrer NS-Verherrlichung und der Verharmlosung des Holocaust dient das jährliche Event auch als ein „Meet and Greet“ der regionalen und bundesdeutschen Neonaziszene und rechtsterroristischer Akteur*innen. Diese Strukturen möchte der Vortrag aufzeigen und hierdurch deutlich machen, wie wichtig es ist, sich aktiv gegen den Trauermarsch zu stellen.

Vortrag: Rosa Winkel, Paragraphen und verspätete „Entsch

Die Verfolgung von Homosexuellen hat in Deutschland eine lange Geschichte, was sich unter anderem am §175 StGB nachvollziehen lässt. Dieser sogenannte „Homosexuellen-Paragraph“ bestand, in verschiedenen Variationen, von 1872 bis 1994 fort und regelte die staatliche Verfolgung von Homosexuellen. Bezeichnenderweise dauerte es auch nach Abschaffung des Paragraphen weitere 23 Jahre, bis im März 2017 endlich offiziell die staatliche Schuld eingestanden wurde und Entschädigungszahlungen für die Opfer zugesichert wurden. Den Schaden und das Leid der Verfolgten kann diese Geste klarerweise nicht „aufwiegen“ oder ungeschehen machen.

Aufruf 06.05.2017

Pressemitteilung des Bündnis für Akzeptanz und Vielfalt

Schon 2016 stellten sich im Rahmen des Bündnisses für Akzeptanz und Vielfalt etwa 3.000 Personen aus der Wiesbadener Stadtgesellschaft und darüber hinaus gegen die populistische Hetze und bürgerlich verpackte Diskriminierung der sogenannten „Demo für alle“.